15. 04. 2026
Verfasst von: Felix Büsching
SmartHome Forensics – vom Haushaltsgerät zur Polizeiermittlung
Im modernen Haushalt kommen zunehmend smarte Geräte zum Einsatz. Neben zusätzlichem Komfort erfassen und speichern sie kontinuierlich Umgebungsdaten. Dabei entstehen digitale Spuren, die aufgrund technischer Hürden und schneller technologischer Entwicklungen bislang wenig Beachtung fanden. Für die Aufklärung von Straftaten im privaten Umfeld können sie jedoch entscheidend sein, etwa durch Temperatur- oder Stromverbrauchsdaten. Das Projekt SmartHome Forensics erforscht, wie sich diese digitalen Spuren forensisch mittels KI zuverlässig erkennen, erheben und auswerten lassen. Die Ostfalia Hochschule präsentiert das Projekt auf der Hannover Messe 2026.
KI wertet Gerätedaten aus
Zusammen mit dem Innovation-Hub der Polizei Niedersachsen verfolgt das Forschungsteam der Ostfalia das Ziel, Geräte und Daten aus dem Smart Home zu nutzen, um reale physische Verbrechen aufzuklären. Wann gab es die letzte Bewegung oder Aktivität im Haus? Wie viele Personen hielten sich wann und wo auf? Gab es Abweichungen vom normalen Nutzungsverhalten in der Wohnung? Für solch komplexe Fragen suchen Prof. Dr.-Ing. Felix Büsching und seine Forschungspartner Anhaltspunkte. Sowohl bei der Auswertung der Daten als auch zum Auffinden relevanter Geräte kommen KI-basierte Ansätze zum Einsatz.
Hier finden Sie weitere Informationen:
- Hannover Messe 2026
- 20. bis 24. April 2026
- Halle 11, Stand B56
- Niedersachsen Gemeinschaftsstand
- Smart Home Forensik – stumme Zeugen am Tatort
- SmartHome Forensics – Grundlagen und Perspektiven
Fakultät Elektro- und Informationstechnik
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38302 Wolfenbüttel
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