30. 03. 2026
Verfasst von: Madina Shamsuyeva
Recycling von kunststoffbasierten Autokomobilkomponenten
Stoßstangen sind, wie viele Fahrzeugteile, aus Kunststoff gefertigt. Gegenüber Metall hat dies viele Vorteile, nicht aber bei der Rückführung von Kunststoff in den Wertstoffkreislauf. Grund dafür: Die einzelnen Fahrzeugteile bestehen aus unterschiedlich zusammengesetzten Komponenten. Auf der Hannover Messe 2026 stellt die Leibniz Universität Hannover die Entwicklung effektiver und nachhaltiger Recyclingkonzepte vor.
REMOTIVE vergleicht Effizienz verschiedener Recyclingverfahren
Haltegriffe, Kofferraumabdeckungen und Mittelkonsolen: Viele Fahrzeugteile sind aus Kunststoff gefertigt. Er ist gegenüber Metall deutlich leichter, was sich nicht zuletzt auf den Treibstoff- und Energieverbrauch von Autos positiv auswirkt. Die Entsorgung beziehungsweise die Rückführung von zusammengesetzten Kunststoffen in den Wertstoffkreislauf gestaltet sich jedoch deutlich schwieriger.
Beim Recycling von Kunststoffen gibt es drei übergeordnete Verfahren: die chemischen, die lösungsmittelbasierten und die mechanischen. Im Projekt REMOTIVE wird nun erstmals an automobilen Bauteilen ein Vergleich aller drei Recyclingmöglichkeiten durchgeführt, um unter anderem deren Effizienz und Effektivität, Umweltbilanz und Kosten gegenüberzustellen. Am IKK – Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik stehen mechanische Recyclingmethoden im Mittelpunkt, die im Wesentlichen auf der mehrstufigen Reinigung in einem sogenannten Recycling-Extruder und der anschließenden Weiterverarbeitung des so entstandenen Granulats für Spritzgießanwendungen basieren.
Hier finden Sie weitere Informationen:
- Hannover Messe 2026
- 20. bis 24. April 2026
- Halle 11, Stand B56
- Niedersachsen Gemeinschaftsstand
- Projekt REMOTIVE
IKK – Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik
IKK – Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik
30169 Hannover
30169 Hannover